Altenpflege – Nicht nur ein Beruf,  sondern eine Berufung

Die Altenpflegeausbildung in unserem Fachseminar

Unser Team strukturiert sich aus engagierten und qualifizierten hauptamtlichen sowie nebenamtlichen Mitarbeitern der verschiedenen Gesundheits- und Sozialwissenschaftlichen Lehrbereiche.

In enger Kooperation mit den unterschiedlichen Einrichtungen (ambulant, stationär und teilstationär) begleiten wir die zukünftigen Pflegefachkräfte durch die drei jährige Ausbildung und bereiten sie bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vor, in der Versorgung und Begleitung alter Menschen.

 

Foto: Robert Kneschke/stock.adobe.com

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Ausbildungsstart 05.03.2018

AUSBILDUNG

Altenpflege

Nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung

 

ZUM INHALT

Um die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu bauen und eine fundierte Grundlage für die Ausbildungsqualität zu schaffen, fließen stetig neue Erkenntnisse aus Pflegewissenschaft und -forschung in unseren Ausbildungsprozess ein. Unsere Mitarbeiter besuchen regelmäßig Fort- und Weiterbildungen, um ihre Unterrichtsmethoden zu verbessern und auf dem aktuellsten Stand der Pflegewissenschaft zu sein.

Während der Praxisblöcke in den Betrieben, werden die Auszubildenden durch die hauseigenen Praxisanleiter angeleitet und unterstützt. Die jeweiligen Kursleiter der einzelnen Klassen begleiten die Auszubildenden durch Praxisbesuche und Erreichbarkeit.

 

Alte und pflegebedürftige Menschen in ihrer speziellen Lebenssituation müssen individuell und bedürfnisorientiert versorgt werden, dies steht immer im Mittelpunkt unserer Ausbildung.

Die Arbeit in der Altenpflege bedeutet einen krisensicheren Beruf mit hoher Arbeitsplatzsicherheit auszuüben, der sich stetig weiterentwickelt.

 

Die Altenpflege-Ausbildung vermittelt die persönlichen, sozialen, methodischen und fachlichen Kompetenzen, welche zur souveränen Pflege alter Menschen benötigt werden.

 

Diese Kompetenzen sind im Einzelnen:

 

• die vollumfängliche Pflege alter Menschen und deren Planung auf der Grundlage evidenzbasierter medizinisch-pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse,

• die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit und die Unterstützung von Ärzten und anderen an der Behandlung, Betreuung und Pflege kranker alter Menschen Beteiligter sowie die eigenständige Behandlungspflege auf der Grundlage ärztlicher Verordnungen,

• die auf geriatrischen und gerontopsychiatrischen Konzepten fußende Erhaltung und Rehabilitierung persönlicher Ressourcen,

• die Befähigung zur Mitwirkung an qualitätssichernden Maßnahmen in der Pflege und der mit ihr verbundenen Bereiche,

• die Beratung alter Menschen und deren Angehöriger zu allen relevanten Bereichen, zum Beispiel die Ernährungsberatung, die Gesundheitsberatung, die medizinische Risikoberatung, die Konfliktberatung sowie die Beratung im Umgang mit Kranken- und Pflegekassen sowie Behörden und Ämtern,

• die intensive  Betreuung und Begleitung Sterbender und deren Angehöriger,

• die Führung, die praktische und theoretische Anleitung, die fachliche, methodische, soziale und persönliche Beratung und Unterstützung von anderen Pflegekräften wie Pflegeassistenten und staatlich anerkannten Altenpflegehelfern,

• die Bearbeitung der in der Altenpflege anfallenden Verwaltungsaufgaben,

• die Unterstützung alter Menschen und ihrer Angehörigen bei der selbständigen Gestaltung und Führung des (sozialen) Lebens ,

• und die Initiierung und beratende Begleitung von Hilfe durch soziale Netzwerke wie der Familie und der Nachbarschaft.

 

Zugangsvoraussetzungen:

 

Die nach dem Altenpflegegesetz und unseren schuleigenen Standards nötigen Voraussetzungen für den Zugang zur Altenpflegeausbildung sind:

 

die gesundheitliche und persönliche Eignung für die Ausübung des Berufes, die über einen an der Schule durchgeführten Eignungstest und ein Gesundheitszeugnis, das nicht älter als drei Monate ist, nachzuweisen sind

und

der Realschulabschluss oder einen anderen, als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss

oder

eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert

oder

ein Hauptschulabschluss und ein Abschluss in einer anderweitigen mindestens zweijährigen Berufsausbildung

oder

ein Hauptschulabschluss und der anerkannte Abschluss einer Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe

oder

eine andere abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung.

 

Ausbildungsverlauf:

Die Ausbildung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger beinhaltet 2100 theoretische Unterrichtsstunden und 2500 praktische Stunden. (Blocksystem)

 

 

Inhalte:

Die theoretische Ausbildung spiegelt in ihren Inhalten die Vielfalt des Berufsbildes. Sie umfasst die Grund- und Behandlungspflege, die Gerontologie und Teilaspekte der Medizin (Anatomie, Pathologie, Geriatrie, Psychologie), der Gesundheitsprävention, der Sozialwissenschaften, der Ethik  und der Jura. Diese Themen werden nicht als Schulfächer, sondern in sogenannten Lernfeldern unterrichtet, die den sich inhaltlich überschneidenden Themen gerecht werden. Der Unterricht findet von montags bis freitags jeweils von 8:30 bis 14:45 Uhr statt. Die Ausbildung endet mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung.

 

 

Start:

11.03.2019 und 01.09.2019

01.10.2019 Teilzeitausbildung

 

Bewerbung:

Die Ausbildung beginnt zwei Mal im Jahr (Frühjahr/Herbst). Bewerbungen können fortlaufend eingereicht werden. Die Interessenten werden dann ins Bewerberauswahl- verfahren aufgenommen.

 

Die Bewerbung sollte folgende Schriftstücke beinhalten:

• Bewerbungsschreiben

• tabellarischer Lebenslauf

• Kopien von Schulabschluss-, Schulabgangs- oder Zwischenzeugnissen (keine Beglaubigung erforderlich)

• weitere Nachweise/Zeugnisse: z.B. von Praktikumstätigkeit, vorheriger anderer Ausbildung, Zivildienst, Berufstätigkeit oder eines Hochschulstudium etc.

 

 

Rufen Sie gerne an: +49 2405 406 55 22

Geöffnet: Montag - Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Realisierung Christian Kronen v06.11.17